Tollwut: Gefahr auch für Wohnungskatzen
31. August 2010 in Kategorie: Gesundheit

Foto: Flickr / stijn
Wir alle kennen ein entsprechendes Warnschild vor Tollwut von Spaziergängen im Wald, und zumeist tritt einem das Bild eines infizierten Fuchses vor Augen oder das eines Waschbären, der sich plötzlich nicht mehr niedlich schrubbt, sondern aggressiv auf den Hund losgeht.
Ein Virus verursacht die überaus gefährliche Krankheit, die heutzutage durch präventive Impfungen und schnelle Behandlungen prinzipiell im Zaum gehalten werden kann, und gemeldete Tollwutfälle erweisen sich mittlerweile als äußerst selten. Nichtsdestotrotz kann diese Krankheit tödlich verlaufen, und auch bei Hund und Katze sind immer wieder vereinzelt auftretende Fälle von Tollwut zu verzeichnen. In erster Linie sind hier Haustiere in tollwutgefährdeten Gebieten betroffen sowie die, welche nicht ständig innerhalb Ihrer vier Wände anzutreffen sind, sondern mit Flohhalsband oder Hundemarke die Gegend erkunden. Doch die Krankheit Tollwut ist extrem ansteckend, und so sollten Sie das Leben Ihres vierbeinigen Mitbewohners nicht riskieren, sondern vorsorglich auch bei Wohnungskatzen eine Impfung beim Veterinär gegen Tollwut vornehmen lassen. Denn Gefahrenquellen lauern überall.
Sollten Sie dies verpasst haben, so ist bei den ersten Symptomen dieser Viruskrankheit schnelles Handeln geboten. Diese sind zunächst an den Augen des Tieres abzulesen – vor allem eine Verengung der Pupillen gilt als erstes ernstes Anzeichen. Des Weiteren wird Ihre ehemaliger Schmusetiger unruhig, möchte nicht mehr gestreichelt werden und ist schließlich nicht mehr in der Lage zu fressen – der Futternapf bleibt voll, der Blick sehnsüchtig. Weitere Lähmungserscheinungen können letztlich zu einer Degeneration der Gehirnzellen und dem Tod führen – das Leiden kann sich jedoch über Tage hinziehen.
Bei der geringsten Unsicherheit bezüglich einer eventuellen Tollwut Ihrer Katze, sollten Sie Ihren Vierbeiner schnellstmöglich in den Katzenkäfig oder die Tragetasche packen und zum Tierarzt fahren, denn Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und sich selbst bzw andere Familienangehörige schützen Sie durch eine sodann vorgenommene Impfung auch, denn durch Biss oder Schuppen kann das Haustier die Krankheit auch auf Menschen übertragen.
Tipp: Nicht nur im Falle einer eventuellen Tollwut, auch für andere Impfungen oder Behandlungen von Krankheiten lohnt ein Krankenversicherungsschutz für Ihr Haustier. So sind sie rundum finanziell abgedeckt: von gesetzlichen Vorschriften bei Reisen ins Ausland bis zum Zahnziehen bei Ihrem 16-jährigen Schmusekater.
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