Aufzucht

Die Katzenjungen kommen zunächst blind und unbeholfen auf die Welt. Nach der Geburt säubert die Katzenmutter die kleinen regelmäßig. Dazu gehört auch das Säubern des Afters. Das hat nicht nur hygienische Gründe, sondern regt die Verdauung der Kleinen an. Kümmert sich die Katze nicht ausreichend um den Wurf, muss diese Aufgabe der Besitzer übernehmen.

In den ersten vier Wochen nach der Geburt trinken die Kätzchen ausschließlich Milch. Nach drei Wochen wachsen die ersten Zähnchen. Diese probieren die kleinen Racker an allem aus, was ihnen in die Quere kommt. Dazu zählen Geschwister, Hände und Spielzeug. Stellen sie deshalb ausreichend Beißspielzeug zur Verfügung.

Ab der fünften Woche bekommen die Kleinen feste Nahrung zusätzlich zur Milch. Geeignet sind dafür Hackfleisch, Haferflockenbrei oder Fertigmischungen. Nach etwa neun Wochen erfolgt der erste Tierarztbesuch. Die Kätzchen werden entwurmt, gechipt und geimpft. Weitere drei Wochen später werden die Kleinen gegen Katzenschnupfen geimpft. Aus diesem Grund geben einige Katzenzüchter ihren Nachwuchs bereits nach acht Wochen ab und sparen sich somit das Geld für die Impfungen.

Eine gute sozialisierte und stubenreine Katze bekommt man jedoch erst nach 12 Wochen vom Züchter ausgehändigt. Neben den Impfungen und Fütterungen benötigen Katzen Familienanschluss und Streicheleinheiten. Sie sind sehr soziale Tiere und wollen beschäftigt werden. Beschäftigt man sich mit den Kleinen, werden sie schneller sozialisiert und gewöhnen sich leichter an das Katzenklo.

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