Rassekatzen

Mit der Hauskatze entwickelte sich im Laufe der Zeit die Rassekatze. Dabei geht es vor allem um Züchtungen. Die Katzen wählen also ihren Partner nicht mehr frei, sondern die Vermehrung wird geplant. Das entspricht nicht der natürlichen Entwicklung von Katzen. Normalerweise Paaren sich Katzen unabhängig von ihrer Art, was zu einer Durchmischung der Arten führt. Bei der Rassekatze wird darauf geachtet, dass sich nur die gleichen Katzenarten miteinander paaren und vermehren. Mit dieser Art der planmäßigen Züchtung nach Rassen begann man vor circa 150 Jahren. Wobei man die Rassen hauptsächlich am Aussehen unterscheidet, denn bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften, wie beispielsweise der Jagd- oder Blindenhund, haben Katzen nicht erlangt. Die grobe Einteilung der Rassekatzen erfolgt in Kurz- und Langhaarkatzen. Wobei auch hier die Ausnahme die Regel bestimmt.

Kurzhaarkatzen, Langhaarkatzen und Mischformen – Die Kurzhaarrasse entwickelte sich primär aus der europäischen und der asiatischen Züchtung. Wobei die Kurzhaarkatze in Europa, von der ägyptischen Falbkatze abstammt, nicht etwas von der Wildkatze. Es gibt die verschiedensten Arten der Kurzhaarkatze wie Amerikanisch Kurzhaar, Exotic Kurzhaar oder Siam.

Auf der anderen Seite gibt es die Langhaarkatzen, die ihren Ursprung bei der Türkischen Katze haben. Seit dem 16. Jahrhundert sind die Langhaarkatzen bekannt. Sie unterscheiden sich rein optisch durch die Länge des Fells von der Kurzhaarkatze. Aber auch andere Merkmale wie einbreiteres Gesicht weisen auf Unterschiede hin. Die bekannteste Langhaarkatze ist wohl die Perserkatze.

Einige Katzen sind weder eindeutig den Kurzhaar- noch eindeutig den Langhaarkatzen zuzuordnen. Das sind die sogenannten Mischformen, wie die Halblanghaarkatze. Dabei handelt es sich oftmals auch um extreme Überzüchtungen. Zu dieser Art gehören beispielsweise Balinese, Angora oder die Norwegische Waldkatze.

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