Katze

Katzenallergie

Die Katze ist neben dem Hund das beliebteste Haustier in der Bundesrepublik. Etwa in jedem siebten Haushalt in Deutschland leben Katzen, insgesamt rund sechs Millionen. Leider kann eine Katze für den Menschen auch gefährlich werden. Denn einige Menschen reagieren auf eine Katze mit einer Katzenallergie Dabei ist nicht das Fell der Katze der Auslöser die Allergie, sondern ein Protein, welches im Speichel der Katze enthalten ist. Da Katzen sich ständig lecken und putzen, wird dieses Protein über den ganzen Katzenkörper verteilt, und nicht nur über den Katzenkörper, sondern auch in der ganzen Wohnung. Der Mensch reagiert aber nicht auf jede Katze gleich, so kann es vorkommen, dass er auf Katzen gar nicht oder nur leicht reagiert und auf andere mit schlimmen Beschwerden. Es wurde auch festgestellt, dass bei Katern weniger Protein nachgewiesen wurde als bei Katzen. Sollten Sie auf Katzen allergisch reagieren, kennen Sie ja die Symptome: gerötete Augen, Schnupfen, Niesen und starkes Jucken.

Die Behandlung von einer Katzenallergie kann sehr schwierig und langwierig sein. Am besten ist es natürlich, wenn die Katze aus der Wohnung entfernt wird. Die Wohnung sollte danach gründlich gesäubert werden. Natürlich fällt es Katzenliebhabern schwer, sich von ihrem vierbeinigen Freund zu trennen. Wenn Sie Ihre Katze behalten möchten, sollten Sie ein paar Hinweise beachten:

  • Entfernen Sie alle Staubfänger wie Teppiche, schwere Gardinen, Teppichboden und offenen Regale
  • Erlauben Sie Ihrer Katze den Aufenthalt nur in bestimmten Räumen, das Schlafzimmer sollte für Ihre Katze tabu sein
  • Wenn Ihre Katze das zulässt, sollte sie einmal in der Woche gebadet werden.

Eine Heilung der Katzenallergie werden sie dadurch zwar nicht erreichen, aber Linderung sollte es schon bringen. Mittel aus der Naturheilkunde haben meistens auch eine beruhigende und abschwellende Wirkung auf Katzenallergien. Als beste Behandlung bei Katzenallergien hat sich aber die spezifische Hyposensibilisierung,   auch Allergiespritze  genannt, erwiesen. Die Hyposensibilisierung ist aber nicht von heute auf morgen erfolgreich, sondern muss über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden.

Bild: Katze von MichaelRiedel, CC-BY

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