Katze

Blindheit: Der Katze das Leben erleichtern

 

Die Blindheit von Katzen kann auf eine Behinderung zurückzuführen sein oder eine Begleiterscheinung des Alters sein. Als Besitzer einer blinden Katze können Sie einige Punkte beachten, die der Katze das Leben mit der Behinderung leichter machen. Katzen kommen in der Regel mit einer Erblindung sehr gut zurecht, denn Katzen verlassen sich großteils auf andere Sinne, weil sie häufig in der Nacht oder Dämmerung unterwegs sind. Aus diesem Grund erkennen viele Tierhalter gar nicht, dass die eigene Katze blind ist. Die Katzen kennen sich so gut in ihrer Umgebung aus, dass sie häufig nicht auf das Sehvermögen angewiesen sind. Die Blindheit einer Katze zu erkennen, ist wichtig, damit Folgeschäden vermieden werden können. Häufig ist die Erkrankung auf einen zu hohen Blutdruck oder die Zuckerkrankheit zurückzuführen. Das Erblinden kann an geringen Verhaltensauffälligkeiten erkannt werden, die vom Tierarzt abgeklärt werden müssen. Außerdem ist es empfehlenswert, bei älteren Katzen regelmäßig einen Augentest durchführen zu lassen. Dieser Test kann auch ganz einfach zuhause durchgeführt werden. Lassen Sie einen Wattebausch fallen und beobachten Sie, ob die Katze reagiert. Den Fall des Wattebauschs kann die Katze nicht hören und ist auf das Sehvermögen angewiesen.

Wie orientiert sich eine blinde Katze?

Eine Katze, die nicht sehen kann, verlässt sich in erster Linie auf ihre Tasthaare. Außerdem nehmen die Tiere Bewegungen und Luftzüge wahr. Somit sind blinde Katzen sehr gute Mäusejäger. Um der Katze die Orientierung in der Wohnung zu erleichtern, sollten die Möbel nicht zu oft verrückt werden. Kann eine Veränderung, beispielsweise durch einen Umzug, nicht vermieden werden, muss der Katze gezeigt werden, wo sich was befindet. Klopfen Sie mit einem kleinen Stock auf den Boden, damit die Katze Ihnen folgt und die Umgebung kennenlernt. Außerdem sollten erblindete Katzen nicht dazu animiert werden, von einem höheren Gegenstand zu springen, weil die Katze die Distanz nicht einschätzen kann. Weiterhin sollten die Türen in der Wohnung geöffnet bleiben. Außerdem sollte sich in jedem Raum ein Trinknapf befinden, in dem sich die Katze längere Zeit aufhält. Für Katzen, die gerne auf der Fensterbank liegen, ist eine rutschfeste Unterlage empfehlenswert. Des Weiteren sollten laute Geräusche vermieden werden, weil sich blinde Katzen sehr leicht erschrecken.

Bildquelle: filou000076 von gweni63, CC-BY